Denkzettelwahlen

Die Wahl unseres Bundespräsidenten ist uns allen noch sehr genau in Erinnerung. Nicht zuletzt weil sie wegen der laufenden Anfechtung noch nicht richtig abgeschlossen ist. Auch das Ergebnis der Volksabstimmung in Großbritannien ist beim Schreiben dieser Zeilen noch ganz frisch und die nächsten Schritte beim „Brexit“ sind unklar.

Was diese Wahl bzw. diese Abstimmung gemeinsam haben, ist der große Anteil an WählerInnen, die sagen, sie haben ihre Entscheidung aus Protest gegen „die da oben“, gegen Regierung und Establishment getroffen. Jetzt gibt es unbestreitbar zahlreiche Gründe um die österreichische oder die britische Regierung, oder auch europäische Institutionen zu kritisieren. Nur waren diese allesamt nicht Gegenstand der jüngsten Abstimmungen.

Wer aus Protest gegen Cameron oder Faymann oder aus Sorge um die eigene wirtschaftliche Zukunft einen „Denkzettel“ verteilt, läuft Gefahr, mit einem eigentlich ungewollten Wahlergebnis aufzuwachen.

In Großbritannien haben einen Tag nach der Wahl schon mehr als zwei Millionen Menschen eine Petition unterschrieben, die eine erneute Abstimmung fordert. Auch das Internet ist derzeit voll von WählerInnen, die ihre Ablehnung bedauern und jetzt überrascht sind, dass ihre Stimme doch so viel bewirkt hat.

Auch in Österreich gab es Menschen, die Norbert Hofer gewählt haben, um Protest auszudrücken, ihn gleichzeitig aber gar nicht als Präsident wollten. Ihnen ist ein so böses Erwachen bekanntlich nur knapp erspart geblieben. Wir können froh sein, nicht erfahren zu müssen, woran Norbert Hofer gedacht hat, als er ankündigte, „wir würden uns noch wundern, was alles geht“.

Die Lehren, die wir alle aus den letzten Wochen ziehen müssen sind einerseits, dass es auf jede Stimme ankommt. Niemand darf sich darauf ausreden, dass eh schon alles entschieden wäre, nur weil etwa Umfragen das vorher behaupten. Andererseits muss man sehr genau überlegen, ob eine bestimmte Wahl geeignet ist, um den eigenen Unmut auszudrücken. Sollte es bei einer Bundespräsidentenwahl nicht vielmehr darum gehen, einen Menschen zu bestimmen, der unser Land würdig nach innen und nach außen vertritt?

Einen weiteren Aspekt der „Protestwahl“ halte ich noch für wichtig. Bereits am Tag nach der Abstimmung warfen die Brexit-Befürworter wichtige Wahlversprechen über Bord: Übertriebene Millionenbeträge, die statt an die EU ins britische Gesundheitssystem gezahlt werden sollten, wurde einfach so als Irrtum abgetan. Überrumpelt vom eigenen Erfolg, will man nun auch den Ausstieg selbst am liebsten auf unbestimmte Zeit verschieben. Die Wähler wurden offenbar für parteiinterne oder taktische Zwecke hinters Licht geführt.
Auch die Versprechen, die hierzulande von der FPÖ gemacht werden, sind bei näherer Betrachtung oft gar nicht umsetzbar, oder sie widersprechen der tatsächlich von der FPÖ gemachten Politik. Wenn beispielsweise in Oberösterreich von der FPÖ die Wohnbeihilfe gekürzt wird, trifft das auch viele eigene WählerInnen hart.
Für Politiker, die Ängste schüren und Feindbilder schaffen, um ihre eigene Macht zu vermehren, sind Wählerstimmen nur Mittel zum Zweck, und kein Auftrag für die Zukunft.

Sollten sie unerwartet in die Verlegenheit kommen ihr Versprechen umsetzen zu müssen, wie jetzt die EU-Ausstiegs-Forderer in Großbritannien, ist meist rasch eine Ausrede bei der Hand, die – leider, leider – die Umsetzung verhindert. Solchen Blendern sollte man nicht auf den Leim gehen.

(Veröffentlicht auch in Brennessel 2016/2, Zeitung der Grünen Engerwitzdorf)

Hauptsache weniger Verlieren

Mikl-Leitner hat offenbar keine Skrupel irgendwelche Spielchen auf Kosten der Schwächsten zu machen. Das ist schäbig und herzlos. Aber ich glaube nicht, dass sie das aus Spaß macht, sie verfolgt damit ein Ziel.
Bisher dachte ich, sie ist wie der Rest der ÖVP der Meinung, mit „Härte“ könnten sie WählerInnen vom Abwandern zur FPÖ abhalten. Dass dieser Plan seit Jahrzehnten nicht klappt ist offenbar kein Hindernis.

Gestern hat dann Matin Thür etwas getwittert, das meinen Blickwinkel verändert hat:

Für ÖVP und SPÖ geht es vor allem darum, vor dem jeweils anderen zu sein, also weniger zu verlieren als der andere. Dabei ist es fast egal, wer die verlorenen Stimmen bekommt. Politik ist hier nicht ein Wettbewerb von Ideen, sondern ein Strategiespiel, bei dem der gewinnt, der am Ende die meisten hohen Posten hat.

Nach den Wahlen im Burgenland und in der Steiermark reden und schreiben Alle von der Situation (in) der SPÖ. Viel spannender scheint mir da die Rolle der ÖVP zu sein. Berührungsängste mit der FPÖ gibt es bei den Schwarzen nicht mal als leichtes Zieren anstandshalber wie bei den Roten. Das Märchen von der Zähmung Haiders durch die Regierungsbeteiligung hält sich hartnäckig auch außerhalb der ÖVP. Ahnvater Schüssel hat aus ÖVP Sicht alles richtig gemacht.

Zurück zur Innenministerin. Was wäre, wenn sie ganz genau weiß, was sie tut? Wenn sie zuerst die Zeltlager und jetzt das Aussetzen von Asylverfahren taktisch einsetzt? Damit Druck auf die anderen Europäer auszuüben war mein erster Gedanke, aber die lassen sich so sicher nicht beeindrucken.
Auf wen wirkt sonst noch der Druck (die Asylwerber natürlich, aber die spielen für Mikl-Leitner kein Rolle)? Die Drohkulisse eines unbewältigbaren Flüchtlingsstroms, die hier aufgebaut wird, hilft der FPÖ mehrfach. Ihre Asyl-Geschichte wird bestätigt, und gleichzeitig die Hilflosigkeit der Regierung deutlich gemacht. Die FPÖ gewinnt stark, mehr von der SPÖ als von der ÖVP. Die Handlungen von Mikl-Leitner sind vor allem für die SPÖ politisch unangenehm. Das dabei auch die ÖVP schlecht ausschaut ist egal, Hauptsache die SPÖ schaut noch schlechter aus. Die beiden verbleibenden Wahlen  dieses Jahr sind für die ÖVP nicht mehr so wichtig. In Oberösterreich ist man ziemlich unangefochten. Die 50% im Landtag wird man zwar nicht halten können, aber es wird auch weiterhin kein Weg an der OÖVP vorbeiführen. In Wien spielt die ÖVP schon jetzt keine Rolle, das Ergebnis wird wenig mehr als eine Fußnote sein. Für die SPÖ geht es aber in beiden Wahlen um viel. In Oberösterreich droht die FPÖ zweite zu werden und die Wahl in Wien ist aus SPÖ Sicht ohnehin die Mutter aller Wahlschlachten.

Wenn an der Regierung mehr Dreck hängen bleibt, als Faymann weglächeln kann, hat die ÖVP ja noch eine blaue Option. Womöglich arbeiten Lopatka und andere hinter den Kulissen schon intensiv daran. Auch das halbherzige Dementi Mitterlehners, er plane keinen fliegenden Wechsel zu schwarz-blau ist nichts Wert. Erstens ist er notfalls situationselastisch genug um einen zwingenden Grund zu finden, und zweitens sind Neuwahlen schnell vom Zaun gebrochen, wenn die SPÖ innerparteilich weiter aufgerieben wird.

Und noch eine kleine inhaltliche Inkonsistenz dabei: wenn alle Asylverfahren bewusst verschleppt werden, schnellt die Zahl der Asylwerber in Betreuung rasch in die Höhe. Damit hilft die Maßnahme nicht bei der Geschichte mit dem unbewältigbaren Ansturm. Vielleicht ist aber auch genau das gewollt.

Kurz gesagt: ich halte es für nicht unwahrscheinlich, das die ÖVP und Mikl-Leitner die Asylmisere absichtlich eskaliert, um der SPÖ bei den Landtagswahlen und auch im Bund zu schaden.

Hymnen, Hass und Alphas

Viel ist zuletzt anlässlich der sogenannten „Hymnendiskussion“ über Diskussionskultur, Hassposter und Klarnamen geschrieben worden. Darunter auch viel Kluges von Leuten, die sich auskennen.
Über einen Aspekt, der mich in dem Zusammenhang ärgert, habe ich aber nichts gesehen, also werde ich meine Gedanken dazu auch festhalten. Dazu muss ich ein paar Wochen in der Vergangenheit beginnen.

Ende Juni fand in Wien das Femcamp statt und sorgte im Vorfeld für unschöne Vorfälle. Den Auslöser, die Bitte der VeranstalterInnen an einen Blogger, nicht teilzunehmen, möchte ich nicht kommentieren. In Folge gab es aber heftige Angriffe auf das Organistaionsteam, nicht nur von den üblichen Verdächtigen sondern auch von einigen prominenten österreichischen Tweeps, die nicht nur Hasstweets weiterverbreiteten, sondern, darauf angesprochen, selber begannen, einzelne Personen des Organisationsteams anzugreifen. Dass einige der jungen Frauen auf Angriffe von (vorwiegend alten) Männern nicht mit Rückzug sondern ebenfalls verbaler Aggression reagierten, hat diese vermutlich überrascht und zur Eskalation beigetragen. Das ist weder eine Entschuldigung für eine der Seiten noch ein Vorwurf an die Frauen, lediglich eine Beobachtung!

Soweit so traurig. Der nächste Akt fand wegen der prominenten Beteiligten auch ausserhalb von Twitter mehr mediale Beachtung: Ein Schlagersänger, der laut eigener Aussage seit seiner Volksschulzeit nichts mehr dazugelernt hat, wird von der Frauen- und Unterrichtsministerin über den Text der Bundeshymne belehrt. Man muss das Taferl von Heinisch-Hosek nicht lustig finden, sie ist aber nicht Spaßministerin sondern Frauenministerin und als solches erwarte ich von ihr sogar eine deutliche Stellungnahme zu den Töchtern in der Hymne.
Der darauf folgende Shitstorm hat wohl nur Menschen verwundert, die in den letzten Jahren nie (im Internet) Texte zu Feminismus bzw. Reaktionen darauf gelesen haben. Was offenbar auf einen Großteil der etablierten Journalisten dieses Landes zutrifft. Also folgte selten einhellige Empörung von ganz vielen Internet ExpertInnen (also eh allen), und der etwas deplazierte Versuch von Rudi Fussi einen Teil der Schuld der Ministerin in die Schuhe zu schieben.

Das bisher Geschriebene wird der aufmerksamen LeserIn nicht neu vorkommen, ist es auch nicht. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Ereignissen scheint mir bemerkenswert. Und ich meine nicht das offensichtliche „irgendwas mit Feminismus“. Es gibt ein großes Potential an Wut und Aggression, das sich gerne in Kommentaren entlädt. Ganz unabhängig vom Thema. Es gibt vermutlich kein Thema, bei dem nicht irgendjemand mit großer Leidenschaft und Betroffenheit kommentieren würde. Im konkreten Fall treffen aber zwei beliebte „Opfergruppen“ zusammen: Politik und Feminismus.
Undifferenziertes Schimpfen über PolitikerInnen ist in letzter Zeit nahezu ein Volkssport geworden. Bei aller dabei (als kommunalpolitisch engagiertem Menschen auch persönlich) empfundener Ungerechtigkeit, gibt es doch nachvollziehbare Gründe für Ärger auf Regierungspolitiker. Allerdings haben sich PolitikerInnen bewusst in die Öffentlichkeit begeben und müssen daher auch Kritik und Angriffe aushalten. Das gilt aber sicher nicht für Frauen, die ihre Gedanken zu Gleichberechtigung, oder über Probleme auf dem Weg dorthin, aufschreiben und in Blogs oder Postings veröffentlichen. Immer wieder ziehen sich engagierte Frauen aus dem Internet zurück, löschen Blogs oder Accounts, weil sie sich den aggressiven Attacken und Drohungen nicht mehr aussetzen wollen. Ein Mob von „Männeraktivisten“ scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, gegen exponierte Frauen vorzugehen. Die Hemmschwelle, öffentlich jemanden zu beschimpfen oder zu bedrohen, sinkt immer mehr, angestachelt durch das Gejohle der Zuschauer. Der Mechanismus ist ähnlich wie bei Belästigungen im „echten Leben“ zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur eine kleine Minderheit schreitet ein um zu Helfen, ein Stück weit nachvollziehbar, wenn man liest wie mutige Menschen, die Helfen wollen, selbst Opfer von Gewalt werden. Leider passiert aber auch das Gegenteil: Applaus, Gelächter, Anfeuerung. Gerade auch im Internet. Hier scheint alles harmloser, fehlt doch der direkte körperliche Kontakt. Aber gleichzeitig ist das Publikum ein vielfaches größer und jede Beleidigung, jede Drohung und jede Demütigung sind für lange Zeit nachlesbar. Werden vielleicht sogar als „Trophäe“ per Screenshot festgehalten.
Was die Opfer sowohl in der U-Bahn als auch auf Twitter brauchen, ist Solidarität. Nicht stillschweigend oder beruhigend, sondern aktiv und unmittelbar. Einschreiten, Widersprechen, Grenzen aufzeigen. (Eine exzellente Auflistung findet sich hier). Was ganz sicher nicht hilft, ist Zustimmung für die Aggressoren. Ganz besonders schadet es, wenn die Zustimmug von Prominenten und Multiplikatoren kommt.
In der österreichischen Twitteria gibt es den Begriff der „Alpha-Twitterer“. Gemeint ist damit eine, nicht ganz genau definierte, Gruppe von Meinungsmachern. Viele Follower, oft auch mit prominenten Rollen in klassischen Medien. Entweder als JournalistInnen oder als „ExpertInnen für eh alles“. Also Menschen, denen viele zuhören und deren Worte Gewicht haben. Wenn Armin Wolf öffentlich Witze über das „Awarenessteam“ des Femcamps macht, diskreditiert er damit dessen Anliegen einen angstfreien Raum zu schaffen. Und das sichtbar für eine Anzahl an Followern (112 Tausend) die vermutlich in Kürze die Zahl schlechter ZiB2 Quoten übersteigt (166 Tausend). Das ist zwar weniger schlimm als das unreflektierte retweeten einer Drohung durch Peter Rabl und die Witze darüber von Rudi Fussi (dokumentiert zum Beispiel hier).
Allen gemeinsam ist aber wiederholtes Scherzen über den ihnen zugeschriebenen Alpha-Status. Gerade von Armin Wolf sollte man ein Gespür für öffentliche Aussagen erwarten können. Was er in der ZiB2 niemals tun würde, geht auf Twitter offenbar schnell von der Hand. Statt den eigenen Einfluss auf die Meinungs- und Stimmungslage auf Twitter zu reflektieren, macht man sich über jene lustig, die auf dieses Ungleichgewicht hinweisen und unsensiblen Umgang mit dieser Macht kritisieren.

Die „Scherze“ im Zusammenhang mit dem Femcamp sind nicht monokausal für den Shitstorm bei Heinisch-Hosek verantworlich, aber sie waren ein weiterer Baustein um Angriffe auf feministische Aktivistinnen zu verharmlosen und den Boden für eine Eskalationsspirale zu bereiten.

Aus aktuellem Anlass würde hier noch eine Erwähnung des offenen Briefs von Feindinnen des Binnen-I passen, der meiner Meinung nach den gleichen Effekt hat, das könnte ich aber nicht ansatzweise so gut wie Anatol Stefanowitsch das Heute und schon 2011 gemacht hat.

5 things you should know about engineers

In the last couple of days some journalist I follow on twitter or facebook shared a blog post from 2007 by Tommy Chambers where he collected five reasons why dating journalists is special (or, as some commentators put it, he showed off his big ego). Anyway, I couldn’t resist to put this piece into perspective. An engineers perspective to be precise. As you will notice, some sentences here are straight from Tommy, but this is only to emphasize my point. Which of course is: engineers can be just as arrogant, err, I mean awesome, as journalists. [EDIT: read the ‚original‘ post first, my text will make more sense that way!] Here you go:

5 things you should know about engineers

So you’ve been eying that smart engineer you’re lucky enough to know on facebook? Visions of Tony Stark or MyGyver building complicated machinery from the debris behind your house and duct tape run through your head?

Who can blame you, Engineering is a sexy occupation.

But Engineers are different beeings, and you should realize that this isn’t going to be a boring relationship.

Here’s what you need to know:

1 We can figure out how things work.
Don’t confuse this with making assumptions after observation. Understand we’re paid to analyse and deconstruct complicated systems to find, fix and avoid tiny flaws in seemingly unimportant subsystems. We are trained to pick up subtleties, so what you think you are hiding from us won’t be hidden for long. Sure, we might act surprised when you eventually tell us you starred in German porn as a freshman in college — but we not only knew, we already downloaded a copy of it before we first met physically.

We don’t take shit from anyone, so don’t lie to us or give a load of bullshit. We spend all day separating fact from fiction, finding errors in documentations, hacking around them, making use of undocumented functionality in ways never envisioned by their creators. If you make us do the same with you, you’re just gonna piss us off.

Just tell us the truth. We can handle it. And we will inquire further into details you might have considered irrelevant.

2At some point, you will be a topic.
Either as anecdotal evidence for unwitting users or to demonstrate how users can get even the most basic instructions wrong, something you do or say will be a subject. Get over it. Consider it a compliment, even if we’re ridiculing you online.

3 Yes, we think we’re smarter than you.
In fact, we know it. Does that smack of ego? Absolutely — but that confidence is what makes your heart go pitter-patter.

We have a strong, working knowledge of how the world works. That can make us awkward in conversation. We can delve into the intricacies of compiler options for weird computer languages on obscure operationg systems, differences between two long outdated versions of some electronic device you have never heard of, short-cuts into hidden levels of video games, what the Apple CEO really is up to even though he said something completly different in his last presentation and more.

But there are pitfalls.

Guaranteed, when you say “Homepage” we will automatically say “Website” — “Homepage” is a word that was last correctly used 20 years ago when people had homepages hosted on geocities.com. We’re not trying to call you dumb (even though you don’t understand the internet), it’s habit. The same will happen when you say “world-wide-web” when you mean “internet”.

We carry ourselves with a certain arrogant air. Don’t be surprised if we’re not impressed when you say, “I’m a computer freak, too.” No, you are not. The fact that you can handle a word processor, your shiny new iPhone and can add entries to your wordpress blog does not make you a computer expert. Nor does the fact that you “installed a browser plugin all by yourself” or that you give phony computer advice to other people like “when windows becomes slow, you have to format your harddrive and reinstall windows.”

Look, we’re paid to code. Every day. What’s more, our coding matters. It changes perception, affects decisions and connects people with the world around them.

Our works go through three or four cranky verification tools and quality assurance people who make us rewrite before it’s downloaded a few hundred thousand times and distributed all over the world. You don’t do that unless you’re confident, even egotistical.

4 You’re not less important than the job — the job is just more important than anything else. One doesn’t become an engineer to sit in an office from 9 to 5 Monday through Friday.

We do take our work home. If a system we designed or built fails, we’ll drop whatever we’re doing — even if it’s with you — to analyze it. We’re always looking for solutions, so yes, we’ll stop on the street to write something down.

5 You won’t be disappointed.
Engineers are intense, driven, passionate folk. We carry those same attributes into our relationships, making it an extremely fun ride well worth the price of admission. Our lives are never boring and each day is different.

If the pitfalls are scaring you away, consider this:

The fact that we’re inquisitive means we’ll listen to you. Even if it does seem like a lecture, we’re paying attention to what you have to say (see rule No. 1).

We’ll watch you and your usage patterns because you’re an important part of our life and we care about you (see rule No. 2).

Our brains are a great resource. Ever go on a date with an attractive person and wind up wishing you hadn’t because everything they say is just, well, stupid? That’s not going to happen here (see rule No. 3).

Yes, it may seem that we put the job ahead of you, but we’re driven. You’re not with that loser whose life is going nowhere and who’s completely content being mediocre (see rule No. 4).

There you go, five things you should know before dating an engineer. Feel free to add to the list, point out where I’ve missed something or leave a comment. And sorry ladies, I’m taken already. (see rule No. 5).

Hundeparabel

Eine Frau, fünf Männer und ein Kind gehen entlang einer Straße. Ein großer Hund kommt ihnen entgegen. Das Kind hat Angst vor Hunden und will nicht weitergehen.

Der Mann in der roten Jacke sagt: „Wir haben eh gute Krankenhäuser. Die Versorgung ist gesichert.“
Der Mann in der schwarzen Jacke sagt nichts.
Der Mann in der blauen Jacke sagt: „Ich fordere große Hunde raus aus der Stadt, und sie dürfen nur auf der Wiese am Stadrand laufen.“
Der Mann in der schwarzen Jacke sagt „Ja genau, und auch dort nur mit Maulkorb. Siehst du Kind, ich beschütze dich viel mehr.“
Die Frau in der grünen Jacke sagt: „Hab kein Angst, der will nur Spielen.“
Der ältere Mann mit nacktem Oberkörper sagt: „Hier hast du einen 50er, kauf dir ein Eis.“
Der Mann in der pinken Jacke sagt: „Hab Mut.“

Auch wenn ich glaube, dass die Antwort der Frau dem Kind am besten hilft, braucht es eigentlich jemanden der sagt: „Hab keine Angst, ich halte deine Hand und wir schauen uns den Hund gemeinsam an. Vielleicht werdet ihr sogar Freunde.“

Denkt an den Hund, wenn sich in den nächsten Wochen die ÖVP wieder bei den Blauen anbiedert.